
Yoga begleitet mich seit vielen Jahren. Schon zu Beginn habe ich gespürt, dass Yoga weit mehr ist als ein Training für den Körper.
Für mich ist Yoga ein Weg der Rückverbindung – ein Weg, der mich immer wieder in Kontakt mit meinem tiefsten Wesenskern bringt. Dieser Weg braucht Mut. Denn wenn wir uns wirklich einlassen, begegnen wir nicht nur dem Licht, sondern auch den Anteilen in uns, die wir vielleicht lange verborgen gehalten haben.
Doch gerade darin liegt eine große Kraft. Meine Erfahrung ist: Je mehr wir bereit sind, uns auch mit den Schatten zu verbinden, desto klarer beginnt das Licht zu strahlen. Am Ende kann sich eine neue Lebendigkeit und Weite entwickeln – wie die Sonne, die hinter den Wolken nur darauf wartet, sichtbar zu werden.
Seit 2015 unterrichte ich vor allem Hatha-Yoga. Im Laufe der Zeit ist daraus mein ganz eigener Unterrichtsstil entstanden. In meine Stunden fließen unterschiedliche Impulse aus modernen Yogarichtungen ein – ruhig, lebendig und immer mit Raum für das, was im Moment entsteht.
Mir ist wichtig, dass Yoga kein Ort des Perfektionismus ist. Alles was du mitbringst – deine Beweglichkeit, deine Grenzen, deine Neugier – darf sein.
Yoga kann ein Weg sein, das eigene Potential zu fördern und wachsen zu lassen. Nicht durch Leistung, sondern durch Achtsamkeit, Präsenz und die Bereitschaft, sich selbst immer wieder neu zu begegnen.
Yoga beginnt dort, wo wir aufhören, jemand anderes zu sein.
2017 Indienreise
Meine Ausbildung in Kürze:
Yogalehrerin (BYV) für Kinder und Erwachsene mit Krankenkassenzulassung
Entspannungspädagogin (IFSE – Köln)
Ausbildung in PMR (Progressive Muskelrelaxation) nach E. Jacobson
Ausbildung in AT (Autogenes Training) nach S.H. Schultz
Meditationskursleiterin (BYVG)
Klangreise und Klangmeditation Ausbildung (BYVG)
Hawaiianische Energiemassage Ausbildung (BYVG)
Faszien-Yoga Trainerin
Staatlich anerkannte Heilpädagogin
Staatlich anerkannte Erzieherin
Zertifizierte Psychologische Beraterin für Kinder
Warum Chaya (Schatten) Yoga?
Weil es besonders in diesen Zeiten des Umbruchs so wichtig ist hinzuschauen, anstatt zu vermeiden. Yoga kann dich darin unterstützen, negative Glaubenssätze, die wir als Kind durch Enttäuschungen und Traumata gelernt haben, auf eine neue und transformierende Art wahrzunehmen und neu zu bewerten. Das Schattenkind steht für den Teil des Selbstwertgefühls, den wir stärken müssen in einer gefühlt unsicheren Zeit die sich fast täglich verändert und wenn man den Medien glaubt, geprägt ist von Katastrophen. Dem sollten wir auf jeden Fall eine positive Dimension entgegensetzen, indem wir uns auf das konzentrieren, was wir realistisch in unserem Umfeld verändern und einbringen können.
Was ist Yoga?
So viele verschiedene Artikel gibt es im Netz zu entdecken, deshalb will ich euch hier garnicht zu sehr mit der allgemeinen Theorie überfrachten, sondern die wichtigsten Punkte kurz erläutern.
„Ein Gramm Praxis ist besser als Tonnen von Theorie“, war einer der Lieblingssätze des Yoga-Meisters Swami Sivananda (1887-1963). Yoga ist ein uraltes Übungssystem, das sich in Indien in Jahrtausenden entwickelt und bewährt hat. Yoga beinhaltet „Einheit und Harmonie“.
- Harmonisierung des Lebens
- Bewusstseinserweiterung, (in vielen wissenschaftlichen Studien erwiesen und dokumentiert). Deshalb beteiligen sich auch viele Krankenkassen an den Kosten von Kursen
Der ganzheitliche Yoga
Eine Kombination der verschiedenen Yoga-Wege: Hatha Yoga entwickelt primär den physischen Körper, Kundalini Yoga den Energiekörper, Bhakti Yoga den Gefühlskörper, Raja Yoga Intellekt und Intuition, Karma Yoga hilft, alles ins tägliche Leben zu integrieren.
- Asanas sind Körperstellungen, die auf sanfte Weise Muskelstärke, Flexibilität und Körperbewusstsein entwickeln. Blockierte Lebensenergien (Prana), werden wieder ins Fliessen gebracht, innere Heilkräfte aktiviert und die inneren Organe werden besser durchblutet.
- Pranayama – Atemübungen bringen dich zurück zu deiner normalen Atmung und geben neue Kraft und Lebensenergie. Über Atemtechniken kann man gut lernen mit Ängsten und Depression umzugehen.
- Tiefenentspannung am Ende einer Yogastunde ist wichtig, um Stresshormone abzubauen, das Immunsystem zu stärken, Heilprozesse anzuregen, geistige Ruhe und Stärke zu fördern.
